Ausstellungen

Lebach

1.9.2026 – 30.10.2026

Dillinger Straße 67
66822 Lebach

Ausstellung im Johannes-Kepler-Gymnasium

Die Wanderausstellung „Spurlos Verschwunden?“ des DPIs wird in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. vom 2. September bis zum 30. Oktober im  Johannes-Kepler-Gymnasium in Lebach gezeigt, unmittelbar an einem Ort, an dem nach Ende des Zweiten Weltkriegs ehemalige Zwangsarbeiter:innen aus Polen z. T. mehr als zwei Jahre als „Displaced Persons“ lebten.

Die Ausstellung folgt auf ihrer Suche den Spuren der nahezu drei Millionen Menschen aus Polen, die sich während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland aufgehalten haben. Welche Lebenszeichen gibt es heute noch in Lebach, Beckingen, Völklingen oder Homburg? Im Fokus stehen Einzelschicksale im heutigen Rheinland-Pfalz und Saarland. 

Vom 2. September bis zum 30. Oktober kann die Ausstellung von Schüler:innen aller Schulen im Raum Lebach im Kepler-Gymnasium zu Schulzeiten besucht werden. Führungen gibt es durch Peer-Guides vom Kepler- und vom Geschwister-Scholl-Gymnasium. Besucherklassen können sich informieren, erworbenes Wissen anwenden, reflektieren und teilen. 

Mit dem „Zwangsarbeiterkeller“ im Kepler-Gymnasium können sie weiterhin einen historischen Ort begehen und sich auf Spurensuche der dort entwurzelten Menschen begeben. Ebenso ist eine Führung über die Kriegsgräberstätte in Lebach, Zwangsarbeiterfeld, möglich.

Die Anmeldung zu einer Peer-Guide-Führung ist kurzfristig bis zwei Tage vor dem gewünschten Termin bei Frau Heinen-Krusche unter Telefon:  0177 – 56 24 154 möglich.
Dauer: 35 Minuten (Ausstellung), plus 30 Minuten („Zwangsarbeiterkeller“, falls gewünscht)

Alzey

Von der Zwangsarbeit auf die Kranken- und Entbindungsstation

Beckingen

Die Erinnerung an Aline Söther und Myrtek Stanowicz

Bad Kreuznach

Von Oranienburg an die Nahe: ein Mahnmal für die Opfer aus dem KZ Sachsenhausen

Eich

Zwangsarbeit für Justizhäftlinge im „Polenlager“

Cochem

Ein KZ-Außenlager in zwei Dörfern: Bruttig und Treis

Gau-Bischofsheim

Lückenhafte Erinnerung an den „verbotenen Umgang“

Hinzert

Westeuropäische Résistance und „E-Polen“

Hinzert

Die sogenannte „Eindeutschung“ von Polen

Kerzenheim

Ermordet und in den Suizid getrieben – Das Ende einer Liebe im pfälzischen Kerzenheim

Lebach

„FREIHEIT“ – Ein Lager für polnische Displaced Persons

Ludwigshafen

Eine „Stolperschwelle“ für Zehntausende – Zwangsarbeit in Ludwigshafen

Münstermaifeld

Verbotene Liebe – ein Stolperstein für Bolesław Stachowiak

Saarbrücken

Das ehemalige Gestapo-Lager Neue Bremm – ein internationaler Erinnerungsort

Neuwied

Die Hinrichtung von Franciszek Matczak

Pirmasens

Vertreibung von Jüdinnen und Juden – die „Polenaktion“ in Pirmasens

Stadecken-Elsheim

Stein des Anstoßes: Deutsch-Polnische Erinnerung

Völklingen

Mehr als 12.000 Zwangsarbeiter:innen für die Völklinger Hütte

Völklingen

Das Leben der Zwangsarbeiter:innen und was heute noch daran erinnert

Mainz-Mombach

Verengtes Gedenken auf dem Waldfriedhof